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„Fehlt eines, so fehlen beide, und das Unsichtbare
wird bewiesen durch das Sichtbare,
bis auch dieses dann unsichtbar wird und nun selber
Beweise erhält.“    Walt Whitman

|umgeben von innen|² eine Künsterkooperative zweier junger Kulturschaffender fühlt sich dem verpflichtet, was über den Zeitgeist hinaus geht, streitbar scheint, zwischen den Zeilen steht. Ihren eigenen Ansichten nachgehend, beziehen sich Alexander Roschke und Henry Veit Bach auf das, was dem Einzelnen verwehrt und unerreichbar scheint. Den Status überwindend, ist es unsere Absicht, ungewohnt klassisches Handwerk neu zu denken und es zwanglos zu rekombinieren. Unser Anspruch stellt die Referenz verschiedentlicher Medien dar. Bild, Raum, Skulptur, Lyrik und Alles was keine Musik ist.
Kultur ist mehr als nur Zierde der Gesellschaft. Die Tat mißt den Gedanken. Wobei sich Ideen aus sich selbst heraus entwickeln. Wir unternehmen wiederum den Versuch, die greifbare Alltäglichkeit in eine Empfindsamkeit zu übertragen. Worin uns die Frage antreibt, was wirklich und was wichtig scheint. Was bleibt. So stellen wir fest, es gibt genügend, daß wir nicht ergründen können. Und genau dies gilt es darzustellen. Neue Begriffe und uns die Welt zu schaffen.
Die jeweilig eigenen Auffassungen ergänzen sich in|umgeben von innen|2 durch ihre Menschlichkeit und das Streben Umstände zu verstehen. So begegnen wir der Vielschichtigkeit aller Dinge durch einen angenommenen Blick von außen. Was greifbar scheint, löst sich hierbei in Strukturen auf. Welche Wirklichkeit als veränderlich beweisen. Woraufhin wir nur ergänzen können: Der Sinn, der hinter den Dingen steht, ist die Überwindung der Unmöglichkeit von Kommunikation und nicht deren bloße Annahme.
Es handelt sich um einen Prozess, in welchem wir offen sind für Anregungen von Außen und in dessen Anfang wir stehen. Nachdenken.
Wenn Kunst eine Sprache ist, so kommt es uns darauf an Geschichten zu erzählen. Keine Manifeste suchend, doch auf Stringenz hoffend. Wer hat schon Angst vor der Zukunft? Und Ironie als Motiv eigenen Scheiterns.
Was wir anstreben ist eine neue Neue Sachlichkeit, ein Futurismus im Überwinden des Avantgardgedankens in einer postkonstruktivistischen Welt des Neokolonialismus und dem wozu uns Konsum degradiert.
Der Versuch im Einfach- und Logischen. Mehr zu nutzen als vorhandene Strukturen. Unsere Waffe ist unser Verstand. Wer selbstständig denkt, denkt zugleich am besten und förderlichsten für Alle.
Mehr lyrisch denn authentisch. Das Leben als Theater, als ein großes Puzzel, bei dem viele Teile ineinander greifen, bevor sie ein gesamtes Bild ergeben.
Unser Umgang trägt am ehesten das Glas in Korrespondenz zu Luft und Wasser. Sinnbildlich Elemente, welche uns umgeben, sich gegeneinander abschließen und trotz Demarkation ineinander über zu gehen scheinen. Was in der Sensibilität des Betrachters zum Tragen kommt.
Das Schweben dem Vogel gleich, kann doch so erdschwer nicht sein. Vielen Dank für ihr Interesse.

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